»Kafka Interkulturell«. Internationale Tagung der Deutschen Kafka-Gesellschaft (DKG)

Montag, 20. Juli 2009 - Donnerstag, 23. Juli 2009

Das in vielen Aspekten rätselhafte Werk von Franz Kafka bietet nach wie vor Anlass zu einer ungebrochen vielseitigen und produktiven wissenschaftlichen Rezeption. Aus allen Teilen der Welt beteiligen sich Forscherinnen und Forscher in- und außerhalb der Literaturwissenschaften an der Entwicklung innovativer Fragestellungen und tragen so zu multiperspektivischen Auseinandersetzungen mit der Person und dem Werk des Autors bei. Die unterschiedlichen interdisziplinären und interkulturellen Kontexte der Rezeption fordern dazu heraus, sich verstärkt Fragen nach der Möglichkeit kooperativer Zugänge zur literarischen Arbeit Kafkas zu widmen sowie deren besondere Bedeutung für einen interkulturellen Dialog zu erforschen. In Zusammenarbeit mit dem Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK) organisiert die Deutsche Kafka-Gesellschaft ihre diesjährige Tagung mit dem Thema »Kafka Interkulturell«. Im Zentrum steht die Frage, inwieweit die heutige Kafka-Forschung grundlegenden interkulturellen Fragestellungen nachgeht. Welche Methoden und Interpretations- sowie Annäherungsmöglichkeiten an Kafkas Werk bieten sich an, um interkulturelle Bezüge zu erfassen (Intertextualität / Interdiskursivität, Kafkas Texte als contact zone nach Mary Louise Pratt)? Welche neuen Blickwinkel auf Kafkas Werk ergeben sich durch die Nutzung theoretischer Ansätze beispielsweise für den Kulturaustausch oder die Kulturbegegnung?
Nähere Informationen zur Tagung hält die Internetpräsenz der Deutschen Kafka-Gesellschaft für Sie bereit. [Link]