Hauptfigur ist ein evangelischer Pfarrer, der eines Nachts zu einem Unfallort gerufen wird. Ein Auto ist von der Straße abgekommen und in einen See gestürzt. Der Fahrer hat sich gerettet, seine Frau und sein Sohn werden leblos geborgen. Wie das geschehen konnte, ist unklar. Schon bald nimmt das angebliche Unglück unheimliche Züge an. Der Pfarrer hält trotzdem an der Unschuldsvermutung fest und bringt fast alle Gemeindemitglieder gegen sich auf.
Das ist der Ausgangspunkt einer sich ausweitenden Sinnkrise. Die Erfahrung einer abgründigen Vieldeutigkeit grieft auf immer neue Lebensbereiche über. Sie erfasst die religiösen Glaubensvorstellungen ebenso wie die Freundschaftsverhältnisse und das Verhältnis des Pfarrers zu seiner Kirche.
Dieter Wellershoff erzählt mit ausgeprägtem Gespür für Stimmungen und Gefühle, wie ein Mann, der in der Gewissheit einer sinnstiftenden Ordnung gelebt hat, an Grenzen gerät, an seine eigenen und an die einer Institution, deren Anspruch es ist, Orientierung zu bieten und Halt zu gewähren. Die szenische Spannung eines sich verselbständigenden Prozesses, die Stimmenvielfalt der darin verstrickten Figuren und die subtile Einfühlung in einen Menschen, der allmählich erkennen muss, dass er auf brüchigem Boden steht und damit zurechtkommen muss, machen diesen Roman zu einem außergewöhnlichen Leseerlebnis.
Dieter Wellershoff, 1925 in Neuss geboren, schreibt Romane, Erzählungen und Essays, Filmdrehbücher und Hörspiele.
»Ihr sollt die Wahrheit erben«
Anita Lasker-Wallfisch liest aus ihren Erinnerungen
Anita Lasker-Wallfisch, Mitbegründerin und langjähriges Mitglied des English Chamber Orchestra, gehörte zum »Mädchen Orchester« in Auschwitz. Ihre Lebenserinnerungen sind das eindrucksvolle Zeugnis eines deutsch-jüdischen Familienschicksals und eine sehr persönliche Chronik einer Überlebenden des Holocaust.
Die Autorin wird 1925 als dritte Tochter einer jüdischen Anwaltsfamilie in Breslau geboren. Den Eltern gelingt 1939 noch, die älteste Schwester nach England in Sicherheit zu bringen. Die beiden jüngeren Schwestern müssen jedoch in Breslau bleiben. 1942 werden die Eltern deportiert und ermordet. Die Schwestern arbeiten als Zwangsarbeiterinnen in einer Papierfabrik. Dort fälschen sie Pässe für französische Zwangsarbeiter, werden entdeckt und kommen 1943 voneinander getrennt nach Auschwitz, wo sie sich durch einen glücklichen Zufall wiederfinden. Die Autorin wird in die Lagerkapelle aufgenommen. Das rettet ihr und damit auch ihrer Schwester das Leben. Ende 1944 werden beide nach Bergen-Belsen transportiert, wo sie von englischen Truppen befreit werden.
Anita Lasker-Wallfisch: Ihr sollt die Wahrheit erben.
Die Cellistin von Auschwitz. Erinnerungen. Mit einem Vorwort von Klaus Harpprecht. 252 Seiten, Weidle-Verlag 1997 / Rowohlt-Verlag 2000.
Professor Dr.
Norbert Oellers
spricht über den Schiller-Goethe-Briefwechsel
und seine Arbeit an der Neuedition
1823 begann Goethe mit der Redaktion des Briefwechsels, den er in den Jahren 1794 bis 1805 mit Schiller geführt hatte; er bezeichnete ihn in einem Brief an seinen Verleger Cotta »als den größten Schatz den ich vielleicht besitze«, und fand in ihm »die schönsten Spuren unseres glücklichen und fruchtbaren Zusammenseyns« (an Wilhelm von Humboldt). 1828/29 veröffentlichte Goethe dieses einzigartige Dokument der klassischen deutschen Literatur, nicht ganz vollständig und nicht ohne Eingriffe in den Text. — 180 Jahre später, zu Schillers 250. Geburtstag, erscheint der Briefwechsel zum ersten Mal nach allen Regeln der Editionskunst: historisch-kritisch, exakt nach den überlieferten Handschriften, mit allen Varianten als Fußnoten zu den entsprechenden Textstellen. Der Kommentarband stellt die nötigen Informationen zu Personen, Werken und Ereignissen in verschiedenen Verzeichnissen und Registern sowie in einer Chronik der Freundschaft zwischen Goethe und Schiller bereit.
Schiller-Goethe. Der Briefwechsel. Herausgegeben und kommentiert von Norbert Oellers. 2 Bände (Text und Kommentar). Reclam 2009.
Norbert Oellers ist Professor em. für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität Bonn und seit 1991 alleiniger Herausgeber der Schiller-Nationalausgabe.
Mottohaft und synonym zum Namen der Miniaturen-Reihe des Bernstein-Verlags installiert die Bonner Buchhandlung & Galerie Böttger in der Zeit vom 9.-14. November 2009 ein »Bernstein-Regal«.
Teile des Schaufensters und Regalfläche in den bibliophilen Räumlichkeiten der Buchhandlung werden (auch anlässlich der Frankfurter Buchmesse) mit Veröffentlichungen aus dem jungen, unabhängigen Bernstein-Verlag bestückt.
Neben den Buchmesse-Neuheiten 2009 wird dann nahezu das ganze Spektrum des seit 2002 von den Zwillingsbrüdern Andreas & Paul Remmel geführten Verlags präsentiert.
Am Samstag, dem 14.11.09, sind die Verleger von 13.00-17.00 Uhr in der Buchhandlung anwesend und kommen gerne zwanglos mit den interessierten Besuchern rund um den Bernstein-Verlag und sein Programm ins Gespräch.
Näheres zu der Aktion der Goethe-Gesellschaft Siegburg erfahren Sie sowohl auf der Homepage der Goethe-Gesellschaft Siegburg e.V. [Link] als auch auf den Seiten der Internetpräsenz der in Gründung befindlichen Stiftung Goethe-Bibliothek [Link].
Gedenkveranstaltung aus Anlass der 71. Wiederkehr der Novemberpogrome 9./10. November 1938.
VISUM NACH AMERIKA
In Zusammenarbeit mit der Initiative zum Gedenken an die Bonner Opfer des Nationalsozialismus und dem Weidle Verlag.
Ein Visum nach Amerika: das war für viele europäische Juden während der NS-Zeit die letzte Hoffnung. Dem Schriftsteller Salamon Dembitzer (1888-1964) ist die Emigration in die USA geglückt. In diesem Jahr publizierte der engagierte Bonner Weidle Verlag seinen Roman, der mit schonungsloser Direktheit die Geschichte einer entbehrungsreichen Flucht erzählt. Bernd Braun liest Auszüge daraus und Mark Rosenthal gestaltet ein musikalisches Programm, begleitet am Flügel von Christopher Arpin.
Neben dem Dembitzer-Roman aus dem Weidle Verlag wird anlässlich der Lesung auch die thematisch passende Novität aus dem Bernstein-Verlag auf einem Büchertisch zu haben sein: Astrid Mehmel/Sandra Seider: Sie brannten am helllichten Tag. Der Novemberpogrom in Bonn am 10. November 1938.
Mottohaft und synonym zum Namen der Miniaturen-Reihe des Bernstein-Verlags installiert die Bonner Buchhandlung & Galerie Böttger in der Zeit vom 9.-14. November 2009 ein »Bernstein-Regal«.
Teile des Schaufensters und Regalfläche in den bibliophilen Räumlichkeiten der Buchhandlung werden (auch anlässlich der Frankfurter Buchmesse) mit Veröffentlichungen aus dem jungen, unabhängigen Bernstein-Verlag bestückt.
Neben den Buchmesse-Neuheiten 2009 wird dann nahezu das ganze Spektrum des seit 2002 von den Zwillingsbrüdern Andreas & Paul Remmel geführten Verlags präsentiert.
Am Samstag, dem 14.11.09, sind die Verleger von 13.00-17.00 Uhr in der Buchhandlung anwesend und kommen gerne zwanglos mit den interessierten Besuchern rund um den Bernstein-Verlag und sein Programm ins Gespräch.
Michael Donhauser liest Gedichte und stellt seine soeben unter dem Titel Nahe der Neige erschienene Poetik vor.
Eine Veranstaltung des Ortsvereins BonnKöln der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft e.V. [Link]
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität
Festsaal der Universität / Regina-Pacis-Weg 3 / D-53113 Bonn
Anlässlich von Schillers 250. Geburtstag (am 10. November 09) präsentiert die in Gründung befindliche Stiftung Goethe-Bibliothek in Zusammenarbeit mit ihrer Trägerin, der Goethe-Gesellschaft Siegburg e.V., in der Zeit vom 27.10.09 bis zum 17.01.10 die Ausstellung »Schiller - Eine Verlockung!« im Siegburger Stadtmuseum. Die Exposition wird neben Bibliophilem von und über Schiller auch zahlreiche andere Schiller-Memorabilien zeigen. Selbstverständlich liegt auf dem Verhältnis »Schiller - Goethe« ein besonderes Gewicht.
Bestückt wird die Schau neben Exemplaren aus dem Stiftungsbestand mit Leihgaben aus privaten Sammlungen (vor allen anderen sei hier die von Dr. h.c. Michael Engelhard, Wachtberg-Niederbachem, erwähnt) und auch vereinzelt mit musealen Ausstellungsstücken.
Am Freitag, dem 16. Oktober 09, ist Franz Josef Wiegelmann von 14.00 - ca. 15.30 Uhr Autor am Stand des Bernstein-Verlags auf der Frankfurter Buchmesse, Halle 3.1, Stand A189.
Der Autor steht für Gespräche und Informationen zu den bereits erschienenen und auch in Vorbereitung befindlichen Titeln zur Verfügung.
Neben den publizierten (presse-)geschichtlichen Dokumentationen zu den Themenkreisen Goethe und Judentum ist aus der Feder des Autors eine umfangreiche Biographie zu Carl Wigand Maximilian Jacobi in Vorbereitung ...
Von 14.00 - ca. 15.30 Uhr ist am Donnerstag, dem 15. Okt. 09, Dr. Henning Heske Autor am Stand des Bernstein-Verlags (3.1 A 189) auf der Frankfurter Buchmesse.
Dr. Heske ist anwesend zur Präsentation der Neuerscheinung »Repression und Religion, Natur und Natürlichkeit - Aspekte deutschsprachiger Gegenwartslyrik«, die als Nº4 in der Miniaturen-Reihe »Bernstein-Regal« pünktlich zur Messe erschienen ist. Darin behandelt werden Gegenwartslyriker wie Ralf Rothmann, Durs Grünbein, Ron Winkler, Marion Poschmann und Hellmuth Opitz. Der Autor steht für Gespräche und Informationen zur Verfügung und signiert auch ...
Von Henning Heske sind ferner im Bernstein-Verlag erschienen:
Der Bernstein-Verlag ist auch dieses Jahr wieder in Halle 3.1, an Stand A189 auf der Frankfurter Buchmesse zu finden. Besuchen Sie uns, wir freuen uns!
Feste Termine werden am besten per eMail im Vorfeld ausgemacht, dann können wir uns vor Ort - und trotz Trubel - angemessen Zeit für Sie und Ihr Anliegen nehmen.
Einen interaktiven Hallenplan finden Sie hier.
Zwischen Barock und Klassik
- Musik für Cembalo und Clacichord -
Angela Koppenwallner
spielt Werke von Wolf, Haydn, Mozart, Bach und Scarlatti. Angela Koppenwallner unterrichtet Cembalo und Clavichord an der Universität Mozarteum in Salzburg. Ihre Solo-CD mit Cembalowerken von Domenico und Alessandro Scarlatti erschien bei der Edition Alte Musik (ORF).
Besuchen Sie auch die Homepage von Angela Koppenwallner
Internationales Herbst-Kolloquium
Thomas Mann und die Medien
Das Bild Thomas Manns in der literarischen Öffentlichkeit ist von einigen unverbrüchlichen Konstanten geprägt. Er gilt als einer der Klassiker der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts - immer wieder wird in diesem Kontext seine Goethenachfolge genannt. Man sieht seine Wurzeln im 19. Jahrhundert, in jenem von ihm immer wieder aufgerufenen Dreigestirn: Nietzsche, Wagner und Schopenhauer. So richtig das ist, so klar muss hinzugefügt werden: Es ist nicht alles. Wenn man erklären will, warum Thomas Mann, im Unterschied zu anderen großen Autoren seiner Generation, auf so ungebrochenes Leserinteresse trifft, dann muss man weiter fragen.
Der Blick auf das Verhältnis Thomas Mann zu den Medien will die bisher nicht genügend gesehene Modernität Thomas Manns, seinen sehr gezielten und bewussten Umgang mit der Mediengesellschaft der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einigen Ausschnitten nachzeichnen. Was haben der Film, der Rundfunk, die Zeitungen, die vielen Interviews zu seinem Werk aber auch zu seiner Popularität beigetragen?
Die Tagung gliedert sich in drei Themenblöcke. Im ersten wird die Mediennutzung im Werk präsentiert. Im zweiten werden die sehr medienbewussten Strategien Thomas Manns in seiner ästhetischen Produktion und seiner politischen Publizistik dargelegt. Am Ende steht das mediale Fortleben Thomas Manns in Film und Theater. Ergänzt wird die Tagung durch eine Lehrerfortbildung und eine exklusive Teilnahme an einer Probe der »Felix Krull«-Inszenierung des Theaters Lübeck, die wenige Tage später Premiere haben wird.
Das Programm sieht auch nach vielen Jahren erstmals wieder eine Verleihung der Thomas Mann-Medaille der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft vor. Sie wird im Rahmen der Mitgliederversammlung an den Münchner Germanisten Dr. Dirk Heißerer verliehen. Schließlich wird der neue Leiter des Buddenbrookhauses, Holger Pils, die aktuelle Ausstellung zu Golo Mann vorstellen.
Nähere Informationen im Netz unter:
www.buddenbrookhaus.de
- Vorspiel zum Festival Zeitkunst -
Julian Arp, Viloloncello
spielt Werke von Johann Sebastian Bach, György Kurtág und György Ligeti. Julian Arp ist Schüler von Boris Pergamenschikow und David Geringas.
Johannes CS Frank
liest Texte deutschsprachiger Gegenwartslyrik von Thien Tran, Ron Winkler, Ulrike Almut Sandig, Jan Wagner, Johannes CS Frank u.a.
Informationen zum Festival Zeitkunst in Berlin unter
www.zeitkunst-festival.de
Texte von Jan Wagner und Ron Winkler sind auch im Bernstein-Verlag erschienen, man findet sie in »Kalliope. Zeitschrift für Literatur und Kunst«. [Link]
Andrea Stein, Sopran / Marie-Charline Foccroulle, Klavier / Dietmar Hübner, Lyrik
Andrea Stein, Marie Charline Foccroulle und Dietmar Hübner führen erstmals in Bonn ein poeto-musikalisches Programm auf, in dem sich Lieder von Wolfgang Amadeus Mozart und zeitgenössische Lyrik zu einem überraschend stimmigen Zwiegespräch treffen. Der Bogen spannt sich von Exultate zu Alleluja, vom Inseldorf, in dem die Häuser über Nacht die Plätze tauschen, zum grauen Clown, der seine Dame zum letzten Atemzug in ihr Zimmer hinaufträgt.
Anmeldung unter 0228.774548, Karten an der Abendkasse.
Die Nacht gehört den Lesenden
Für Liebhaber der Literatur veranstaltet der SWR am Freitag, 4. September, die SWR-Literaturnacht. Rund um den Schillerplatz - in einem historischen Spiegelzelt, im Osteinerhof, in der IHK, im Institut Francais - treffen große Werke der Weltliteratur auf die Spitzentitel des literarischen Herbstes. Elke Heidenreich, Bernd Schroeder, Herta Müller, Ulla Hahn, Wolf Haas, Heinrich Steinfest sind zu Gast bei Thea Dorn und Felicitas von Lovenberg. Die Band »Kleingeldprinzessin« verbindet Poesie und Musik, die Kritiker der SWR-Bestenliste präsentieren die Nominierten für den alljährlichen Literaturpreis. Entdecken Sie die Welt der Lyrik zwischen gestern und heute, gelesen, gesungen, diskutiert, umkämpft - mit renomierten Dichtern, Live Lyrics, Poetry Slam. Und Dichtung geht auf Reisen: »Die Irrfahrten des Odysseus«, erzählt in einer historischen Straßenbahn. Haltestelle Schillerplatz, Abfahrt alle 10 Minuten.
Tickethotline: 06131-484951
Das in vielen Aspekten rätselhafte Werk von Franz Kafka bietet nach wie vor Anlass zu einer ungebrochen vielseitigen und produktiven wissenschaftlichen Rezeption. Aus allen Teilen der Welt beteiligen sich Forscherinnen und Forscher in- und außerhalb der Literaturwissenschaften an der Entwicklung innovativer Fragestellungen und tragen so zu multiperspektivischen Auseinandersetzungen mit der Person und dem Werk des Autors bei. Die unterschiedlichen interdisziplinären und interkulturellen Kontexte der Rezeption fordern dazu heraus, sich verstärkt Fragen nach der Möglichkeit kooperativer Zugänge zur literarischen Arbeit Kafkas zu widmen sowie deren besondere Bedeutung für einen interkulturellen Dialog zu erforschen. In Zusammenarbeit mit dem Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK) organisiert die Deutsche Kafka-Gesellschaft ihre diesjährige Tagung mit dem Thema »Kafka Interkulturell«. Im Zentrum steht die Frage, inwieweit die heutige Kafka-Forschung grundlegenden interkulturellen Fragestellungen nachgeht. Welche Methoden und Interpretations- sowie Annäherungsmöglichkeiten an Kafkas Werk bieten sich an, um interkulturelle Bezüge zu erfassen (Intertextualität / Interdiskursivität, Kafkas Texte als contact zone nach Mary Louise Pratt)? Welche neuen Blickwinkel auf Kafkas Werk ergeben sich durch die Nutzung theoretischer Ansätze beispielsweise für den Kulturaustausch oder die Kulturbegegnung?
Nähere Informationen zur Tagung hält die Internetpräsenz der Deutschen Kafka-Gesellschaft für Sie bereit. [Link]
Amelie Fried und Ijoma Mangold werden die neue ZDF-Literatursendung »Die Vorleser« moderieren. Ihre gemeinsame Premiere feiern sie am 10. Juli 2009 um 22:30 Uhr. Fried und Mangold werden in der Sendung jeweils einen prominenten Gast empfangen. Der Schwerpunkt wird auf belletristischen Werken liegen. Neben Romanen sollen auch Sachbücher und Jugendliteratur vorgestellt werden. Die 30-Minuten-Sendung werde sechs- bis achtmal am Freitagabend statt des Kulturmagazins »Aspekte« gezeigt.
Eine Veranstaltung des Ortsvereins BonnKöln der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft e.V. [Link]
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität
Festsaal der Universität / Regina-Pacis-Weg 3 / D-53113 Bonn
Die Freiburger Literaturzeitschrift »Kalliope« entsteht nach Feierabend, dann fahnden die Herausgeber im Internet nach jungen Dichtern. Viele Hinweise ergeben sich auch aus der Zusammenarbeit mit diversen Literaturhäusern. So kommt ein interessantes, breit gefächertes Sammelsurium von zeitgenössischer Lyrik und Prosa zusammen, das einen guten Einblick in die Arbeitsweise der gegenwärtigen Literaten gibt. [...]
Auch im Internet präsentiert der Südwest-Rundfunk sein Programm [Link].
Literarische Woche in der Landeshauptstadt.
- Lesungen, Musik, Theater und Kabarett -
11.-14. Juni 2009 / täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr
Beim alljährlichen Bücherbummel auf der Düsseldorfer KÖ kann das literaturbegeisterte Publikum Literatur in ihrer ganzen Vielfalt erleben – gedruckt, gelesen, rezitiert, dargestellt, gesungen ... Jahr für Jahr zieht es über 400.000 Besucher aus ganz Deutschland am zweiten Juniwochenende in die Landeshauptstadt und auf ihre berühmte Prachtstraße, um in Büchern zu schmökern, Texten zu lauschen, Autoren zu begegnen.
Dass ihre im Jahr 1985 als einmalig geplante Aktion einen solchen Nachhall haben sollte, konnten die Düsseldorfer Buchhändler damals nicht ahnen. Sie wollten ein Fest rund um’s Buch gestalten, Literatur öffentlich machen. Die Idee war so einfach wie durchschlagend. Nach dem ersten Bücherbummel folgte ein zweiter, ein dritter... Mittlerweile ist die Veranstaltung zu einem viertägigen Event mit 90 Ständen, 120 Teilnehmern und rund 80 Kulturpunkten ausgewachsen, die ihren ganz eigenen Charme beibehält. Das Konzept wurde vielfach kopiert, so auch in unserer Nachbarstadt Köln, die just in diesem Jahr mit einem Lesefest im Rheinauhafen an den Start geht.
Die Vielfalt des Bücherbummel ist dem Engagement der Buchhändler, den Förderern aus Kultur und Wirtschaft und der Unterstützung durch die Stadt Düsseldorf zu verdanken. Neben dem Alt-Bewährtem gibt es in diesem Jahr auch Neuerungen: zum Beispiel das Kinderzelt auf der KÖ / Ecke Bahnstraße, die Begegnung mit vielen jungen Autoren im Lesezelt und das 36-seitige Programmheft. Sie werfen bereits die ersten Schatten für ein großes Ereignis voraus. 2010 feiert der Bücherbummel seinen 25. Geburtstag - und für dieses Jubiläum will sich eutschlands größte open-air-Buchhandlung und Düsseldorfs dienstälteste Kulturveranstaltung natürlich ganz besonders herausputzen.
Im Rahmen der Lesung von Sabine Rothemann wird eine Verbindung zwischen den Miniaturstücken aus Kafkas Prosasammlung »Betrachtung« und dem topographischen Phänomen Altstadt Prag gestiftet. Dabei ist es nicht das Anliegen der Autorin, urbanes Leben in Kafkas Literatur aufzuspüren oder das Prager Stadtbild zu seiner Zeit einzufangen. Als Gedankenspur folgt der Vortrag wie auch das Buch den Wegstrecken des alten topographischen Gefüges unterhalb des Sichtbaren und zeichnet dabei die Bewegung des Aufbrechens in die Außenwelt, des Gehens auf den Gassen und des Zurückkehrens in das Zimmer nach. Es geht um Raum und Räumlichkeit, um die Durchlässigkeit von Innen und Außen, um zu sehen, wie die Texte Räume jenseits ihres eigenen fiktionalen Raumes, den sie beanspruchen, entwerfen. Sabine Rothemann studierte Germanistik, Philosophie und Romanistik in Tübingen sowie Frankfurt a.M. und promovierte über Robert Walser und Franz Kafka. Neben ihrer Lehrtätigkeit an verschiedenen Bildungsinstitutionen publiziert sie zu Themen aus Literatur, Politik und Gesellschaft.
Kontaktperson für die Veranstaltung: Reinhard Heßlöhl [@]
{Buchhandlung Seitz & Auer, Reichsstraße 17, D-86609 Donauwörth}
Einleitung - Stella Cramer / Rezitation - Christian Bo Salle (Theater Ingolstadt).
Aus der Reihe »Deutsche Klassische Literatur erleben«.
Der Bernstein-Verlag präsentiert auf einem Büchertisch die Goethe-Titel seines Programms ...
Nächster Termin: 07.06.2009, »Doch nun kam die Vernunft allmählich wieder.« Nathan der Weise für die ganze Familie.
Eine Veranstaltung des Ortsvereins BonnKöln der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft in Lübeck e.V. [Link]
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität
Festsaal der Universität / Regina-Pacis-Weg 3 / D-53113 Bonn
Einsendeschluss für die Preisaufgabe. Nähere Informationen: Preisaufgabe.
Eine Veranstaltung des Ortsvereins BonnKöln der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft e.V. [Link]
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Festsaal der Universität / Regina-Pacis-Weg 3 / D-53113 Bonn