Solange ein Kunstwerk nicht da ist,
hat niemand einen Begriff von seiner Möglichkeit.
(Goethe an Schiller am 6. Januar 1798)
Ein weiteres Unternehmen des Verlages ist die Wiederbelebung traditioneller Preisaufgaben; solche »freien Konkurrenzen« haben Geschichte: Der bekannteste war der »Concorso Balestra« in Rom, der Malern, Bildhauern und Architekten offen stand. Auch Goethe veranstaltete zur Belebung des Kulturschaffens solche Wettbewerbe.
Die Bernstein-Preisaufgaben richten sich vornehmlich an (junge) Wissenschaftler aller Disziplinen, die sich dem jeweiligen Preis-Thema in Form eines Essays nähern und widmen wollen. Die Themen werden jeweils so gewählt, dass sie multi- bzw. interdisziplinär zu bearbeiten sind und gerade in dieser Diversität des Zugangs der Gewinn für die Auseinandersetzung mit der Aufgabe liegt.
Interessierte sind eingeladen, sich mit einem Essay von nicht mehr als 20 DIN A4-Seiten dem aktuellen Preis-Thema zu widmen.
Bitte füllen Sie das hinterlegte Kontakt-Formular aus und melden damit Ihre Teilnahme an unserem Concorso an.
| Thema | Einsendeschluß | Dateien |
|---|---|---|
| Was die Welt im Innersten zusammenhält ... | Sonntag, 28. Februar 2010 | |
| Gestern, heute und morgen. Zum Menschenbild der Gegenwart | Samstag, 28. Februar 2009 | |
| Ent-Fremdung | Donnerstag, 28. Februar 2008 | |
| Wahrheit jenseits von Beweisbarkeit | Mittwoch, 28. Februar 2007 |
Bis zu fünf Beiträge werden durch die Veröffentlichung in einem Sammelband prämiert, der in einem Anhang alle eingegangenen Beiträge mit einer Kurzvorstellung verzeichnen wird. Auch zu diesem Zweck ist jeder eingesandten Abhandlung ein Abstract voranzustellen oder beizufügen, der in Kürze die Würze des Essays dokumentiert.
Auf Ihre Gedanken und Ausführungen sind wir sehr gespannt und hoffen auf eine rege Teilnahme,
Ihr Bernstein-Verlag, Gebr. Remmel